Schuhbecks Lexikon

Würze Dein Leben

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A

Anis

Ohne den Anis wären die Küchen Europas um einige
Spezialitäten ärmer.

B

Bärlauch

Er ist eine der frühesten Wildpflanzen im Jahreslauf.

Basilikum

Seit der Antike heißt es „Königskraut“.

Beifuß

Oft heißt es, er sei außerhalb der deutschen Küche weitgehend unbekannt.

Bockshornklee

Bockshornklee bringt seine besten Eigenschaften erst mit anderen ganz zur Geltung.

Bohnenkraut

Wie sein Name sagt, passt Bohnenkraut ausgezeichnet zu allen Arten von Bohnengerichten.

C

Chili

Es gibt einige Tausend Sorten dieses tropischen Scharfmachers.

Curryblätter

Von den Blättern des indischen Currybaums geht ein erfrischender, warmer, würziger Duft aus.

Currypulver

Ein indisches Sprichwort sagt: „Es gibt so viele Currypulver, wie es Köche gibt.“

D

Dill

Lange fristete das Dillkraut sein Dasein überwiegend in Einmachgläsern.

E

Echter Pfeffer

Er motivierte zu den Entdeckungsreisen am Ende des 15. Jahrhunderts. Die Kostbarkeit des Pfeffers, sein exotischer Reiz lockte europäische Seefahrer in die Ferne.

Estragon

In den meisten Ländern Europas war Estragon seit dem Mittelalter als „Drachenkraut“ bekannt.

F

Fenchel

Karl der Große könnte dafür verantwortlich sein, dass wir den Fenchel mehr als Medizin denn als Gewürz schätzen.

G

Galgant

Wenn man einen prominenten Bruder hat, ist es nicht leicht, aus dessen Schatten zu treten.

Gewürznelken

Bereits Jahrhunderte vor Christi Geburt liebten Inder und Chinesen die Gewürznelken.

I

Ingwer

Er hatte schon einmal Glanzzeiten: Ingwer war im Mittelalter hierzulande eine feste Größe.

K

Kaffir-Limettenblätter

Die Blätter des Kaffir-Limettenbaums sind bei uns mittlerweile fast so bekannt wie Zitronengras.

Kardamom

Auf den berühmten Gewürzstraßen des Orients wurde bereits in vorchristlicher Zeit mit Kardamom Handel getrieben.

Kerbel

Kerbel ist ein typisch europäisches Würzkraut und spielt vor allem in der französischen und süddeutschen Küche eine Rolle.

Knoblauch

Ähnlich wie Salz wird Knoblauch in fast allen Kulturen als Universalgewürz verwendet.

Koriander

Bei kaum einem Gewürz lässt sich die Geschichte so weit zurückverfolgen.

Kreuzkümmel

Als „jeera“ ist Kreuzkümmel eines der wichtigsten Gewürze der indischen Küche, vor allem für Currypulver und die Mischung Garam Masala.

Kubebenpfeffer

Im Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit wurde er bei uns als Gewürz und Heilmittel geschätzt.

Kümmel

Wilder Kümmel ist hier seit Jahrtausenden heimisch, vielleicht bei uns sogar das älteste Würz- und Heilmittel.

Kurkuma

Kurkuma ist eine faszinierende Tropenpflanze, die wunderschöne Blüten treibt.

L

Langer Pfeffer

Der Lange Pfeffer war bei uns bis ins 17. Jahrhundert hinein gebräuchlich.

Lavendel

Die mittelalterliche Klostermedizin machte Lavendel in unserem Kulturkreis populär.

Liebstöckel

Obwohl er eine mediterrane Pflanze ist, gilt Liebstöckel als typisch deutsches Würzkraut.

Lorbeer

Wir alle kennen die getrockneten Blätter. Im mediterranen Süden, wo der Lorbeerbaum wächst, erlebt man die balsamische, noble Würzigkeit von frischem Lorbeer.

M

Majoran

Majoran ist ein Liebling in unserer Küche. Weil er vielen Brat-, Blut- und Leberwürsten die charakteristische Würze verleiht, nennt man ihn auch „Wurstkraut“.

Meerrettich

Frischer Meerrettich ist eines der stärksten Gewürze – seine Schärfe kann es mit der von Chili und Pfeffer aufnehmen.

Mohn

Mohn ist ausgesprochen anpassungsfähig und vielseitig. Seine Blüten haben Maler aller Couleur zu Bildern von Weltrang inspiriert.

Muskatnuss

Archäologen fanden die Muskatnuss schon bei den alten Ägyptern. Im Orient und in Europa stand das sinnlich duftende Gewürz als Aphrodisiakum hoch im Kurs.

O

Oregano

Sein Name kommt aus dem Griechischen: Oregano bedeutet „Freude der Berge“.

P

Paprika

Paprika ist eine Chilipflanze – diese Familie ist so umfangreich, dass man für ihre Zweige viele Stammbäume zeichnen müsste.

Petersilie

Seit mehr als 3000 Jahren mischt die Petersilie in der feinen Küche ganz oben mit, wörtlich genommen – kaum ein Küchenkraut thront auf so vielen Büfetthäppchen wie die Petersilie.

Pfefferminze

Das ätherische Öl der Minze ist bewährtes Hausmittel gegen Husten und Heiserkeit und ein beliebter Parfüm- und Würzstoff weltweit.

Piment

Der Duft von gemahlenem Piment macht Appetit auf Lebkuchen und englischen Christmas Pudding, auf Glühwein, Weihnachtsschokolade und Spekulatius.

R

Rosa Pfefferbeeren

Jahrhundertelang waren die Rosa Pfefferbeeren bei uns kulinarisch kaum von Belang, bis die Nouvelle Cuisine in den 1970er-, 1980er-Jahren ein Auge auf die roten Kügelchen warf.

Rosmarin

Es heißt, je näher am Meer Rosmarin wachse, desto würziger sei er. Rosmarin bedeutet „Meerestau“, seine Heimat sind die Mittelmeerländer.

S

Safran

Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Mit noch mehr Superlativen: Safran ist das einzige Gewürz, das jahrtausendelang sowohl als aromatische Speisezutat wie auch als Arzneimittel, Duft- und Farbstoff genutzt wurde.

Salbei

Unsere Vorfahren kultivierten Kräuter- und Gewürzpflanzen, weil sie sich heilsame Wirkungen versprachen.

Salz

Den ersten Schritt zur Zivilisation machte der Mensch, als er vom Nomaden zum sesshaften Ackerbauern wurde. Der zweite Schritt führte ihn zum Salz.

Sauerampfer

Sauerampfer enthält viel Vitamin C und war besonders wertvoll, als die Menschen noch weniger Obst und Gemüse aßen.

Schnittlauch

Ein Butterbrot mit fein geschnittenem, frischem Schnittlauch ist ein Hochgenuss.

Schwarzkümmel

Schwarzkümmel ist ein dekoratives Gewürz. Die samtig schwarzen Nigella-Samen sehen aus wie winzige Kohlestückchen und machen sich gut auf Fladenbroten, Partybrötchen oder Blätterteiggebäck.

Senf

Der griechische Philosoph Pythagoras meinte, Senf schärfe nicht nur das Essen, sondern auch den Verstand.

Sesam

Wenn wir in ein Sesambrötchen beißen oder Sesamkonfekt zum Tee genießen, stellen wir uns kaum vor, dass es so oder ähnlich schon den Menschen der Bronzezeit gemundet hat.

Sichuanpfeffer

In China, Nepal und Tibet ist Sichuanpfeffer seit über 3000 Jahren ein begehrtes Gewürz. Ein scharfes.

Sternanis

Sternanis nimmt Augen und Gaumen für sich ein. Seine Früchte sehen aus wie sternförmige Blüten, sein Geschmack ist warm und süß.

T

Thymian

Sagenhafte Geschichten ranken sich um den Thymian. Sein altgriechischer Name „thyrnos“ bedeutete „Rauch“: Vermutlich sollten Rauchopfer mit dem anmutigen Duft die Götter gnädig stimmen.

V

Vanille

Der Duft von Vanille ist geheimnisvoll, kein Gewürz hinterlässt einen stärkeren Eindruck in unserem Geruchs- und Geschmacksgedächtnis.

W

Wacholder

Die alten Germanen zogen den Hut vor dem immergrünen Wacholderstrauch. Ihm keine Ehrerbietung zu zeigen, bringe Unglück, glaubten sie.

Waldmeister

In Europa hat der Waldmeister eine lange Tradition. Das belegen die volkstümlichen Namen: „Wohlriechendes Labkraut“ nannten ihn unsere Vorväter, „Königin des Waldes“ heißt er bei den Franzosen.

Wasabi

In vielen Sprachen wird Wasabi als „Japanischer Meerrettich“ bezeichnet, auch bei uns. In Österreich heißt er „grüner Kren“.

Z

Zimt

Zimt zählt zu den ältesten Handelsartikeln der Menschheit, lange nur für die Mächtigen und Reichen erschwinglich.

Zitronengras

Noch vor 20 Jahren kannte bei uns kaum jemand Zitronengras, aber vor 500 Jahren war es hierzulande in aller Munde. Nicht in Thai-Restaurants, sondern in Gast- und Wirtshäusern mit Bierausschank.

Zitronenmelisse

Von der Heilkraft der Melisse wussten bereits die Menschen der Antike. Auf die Wirkung dieses aromatischen Krauts vertraute auch die mittelalterliche Klosterheilkunde.

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