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Die Gewinner 2016 sind…?

Vor kurzem wurden die Arzneipflanze und die Heilpflanze des Jahres 2016 gekürt. Kümmel hat es zur Arzneipflanze und Kubebenpfeffer zur Heilpflanze des Jahres geschafft. Heute möchte ich Ihnen deshalb etwas über die beiden Gewinner verraten und Ihnen das ein oder andere Rezept vorstellen.

Kubebenpfeffer stammt ursprünglich aus Indonesien und wird vorwiegend auf Java und in Ostafrika angebaut. Bereits 1000 n.Chr. exportierten arabische Gewürzhändler den Pfeffer nach Europa, wo er sich trotz seines stolzen Preises wachsender Beliebtheit erfreute. Seit man ihn im 16. Jahrhundert auf Java kultiviert, wurde er zum günstigeren Ersatz für echten Pfeffer – der noch viel teurer war.

Die im ätherischen Öl enthaltenen Bitter- und Scharfstoffe sind hochwirksam für den Magen-Darm-Bereich, sowie das Herz-Kreislauf-System. Der enthaltene Stoff Piperin wirkt keimtötend, durchblutungsfördernd und unterstützt die Ausschüttung der Endorphine – er macht uns also glücklich. Allein verwendet, wirkt der Kubebenpfeffer schnell zu dominant, aber warum mischen Sie sich nicht mal eine eigene „bunte Pfeffermühle“, die sich übrigens auch hervorragend als Geschenk eignet. Sie benötigen dazu 3 EL schwarze Pfefferkörner, 1 EL Kubebenpfeffer, 1 EL grüne Pfefferkörner, 1 EL rosa Pfefferbeeren, 1 EL Sichuanpfeffer und 1 EL Pimentkörner. Füllen Sie alle Zutaten in eine Gewürzmühle und verfeinern Sie damit Fleisch, Geflügel, Wild, Fisch und Gemüse.
Tipp: Bestreuen Sie Gebratenes und Saucen erst zum Schluss mit der Mischung!
Der „Wiesenkümmel“ oder „Echte Kümmel“ ist ein sehr altes Gewürz, denn er wuchs schon in den jungsteinzeitlichen Pfahlbausiedlungen am Bodensee und auch die Römer kultivierten ihn in vielen ihrer Alpenprovinzen, z.B. im heutigen Bayern und Oberschwaben. Die im Kümmel enthaltenen Wirkstoffe wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Sie regen die Produktion der Verdauungsenzyme an und haben eine entgiftende Funktion auf die Leber. Dadurch wirkt Kümmel lindernd bei Völlegefühl und leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich. Kümmel ist reich an Vitamin C und stärkt das Immunsystem. Besonders bei üppigen Speisen hilft der Kümmel diese besser zu verdauen, deshalb möchte ich Ihnen gerne mein Rezept für das Chili-Rahmkraut verraten, welches hervorragend z.B. zum Schweinbraten oder Spareribs passt.

Für 4 Portionen benötigen Sie 1 Zwiebeln, 1 TL braune Butter, 800 g Sauerkraut, 100 ml Weißwein, 400 ml Gemüsebrühe, 5 schwarze Pfefferkörner, 2 angedrückte Wacholderbeeren, je ½ TL Korianderkörner und ganzen Kümmel, 1 Lorbeerblatt, 2 EL Apfelmus, 50 g Sahne, 30 g Butter und ½ – 1 TL Chiliflocken. Die Zwiebel in der braunen Butter glasig dünsten und das abgetropfte, abgewaschene Sauerkraut dazugeben. Mit Wein ablöschen, einköcheln lassen und die Brühe hinzufügen. Die Gewürze geben Sie in einen Einwegteebeutel und lassen sie 30 bis 40 Minuten bei milder Hitze im Kraut ziehen. Am Ende der Garzeit die Gewürze herausnehmen und das Kraut mit Apfelmus, Sahne und Butter verfeinern. Mit Chiliflocken und Salz beliebig abschmecken.

26.07.2016 Artikel herzaln

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