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Faszinierende Chilisorten – Unterschiede zwischen Jalapeños, Habaneros und Co.

Chilisorten sind eine echte Bereicherung für die kreative Küche. Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der Chilisorten.

Jalapeños, Habaneros, Cayenne und Co. – es gibt hunderte von Chilisorten. Sie alle sind eine echte Bereicherung für die kreative Küche und stellen damit die Basis für buchstäblich 1.001 schmackhafte Vor-, Haupt- und sogar Nachspeisen dar. Von mild bis süß, von rauchig bis extra scharf: Als Verwandte der beliebten Gemüsepaprika haben Chilis in ihren unterschiedlichsten Ausführungen unendlich viel zu bieten.

Faszinierende Chilisorten in ihrer bunten Vielfalt

Ich liebe Chili in all seinen Variationen. Ganz gleich, ob traditionelle Chilisorten oder die modernen Kompositionen – man kann so viele köstliche Gerichte damit zubereiten, dass es eine wahre Freude ist. Mir persönlich macht es immer wieder Freude, mit den vielen uns zur Verfügung stehenden Chilisorten zu arbeiten und dabei die eigene Kreativität stets aufs Neue unter Beweis zu stellen. Und von den zahlreichen Verwendungs- und Zubereitungsarten der beliebten Chilisorten möchte ich Ihnen heute erzählen. Wussten Sie, dass es über 400 unterschiedliche Chilisorten gibt?

In Mexiko ist Chili fast eine Art Grundnahrungsmittel. Vor allem ohne die so genannte Anaheim-Chili kommt man dort kaum mehr aus. Das Besondere an dieser Chili-Art sind die fleischigen, bis zu 20 cm langen Früchte, die sich durch ihre spitz zulaufende Optik auszeichnen. Es gibt sie in knackigem Grün und auch in roter Farbgebung sind sie zu haben. Aufgrund ihrer Größe sind Anaheims sehr gut zum Befüllen mit allerlei Köstlichkeiten geeignet, wie zum Beispiel mit Streichkäse, Oliven, Datteln oder auch mit Meeresfrüchten. Rote Chilis dieser Produktkategorie werden vorzugsweise in Pulverform angeboten: ein elementarer Bestandteil der begehrten New Mexican Red Chili Sauce! Auch die sollten Sie unbedingt mal probieren, wenn Sie es gerne scharf mögen.

Cayenne ist ebenfalls eine rote Chili-Art aus dem Herzen von Mexiko. Ihre Früchte sind relativ schlank und sie können, genauso wie bei der Anaheim, bis zu 20 cm lang werden. Typisch für den beliebten Cayenne-Pfeffer ist die leicht beißende Schärfe in Verbindung mit einem etwas bitteren und zugleich harmonisch-rauchigen Geschmack. Nicht nur in Mexiko, sondern längst auch in hiesigen Gefilden, und sogar in der asiatischen Küche ist Cayenne-Pfeffer unverzichtbar. Chilisorten dieser Art verleihen einfachen wie auch hochfeinen Gerichten unterschiedlichster Art im Handumdrehen das nötige Feuer. Sicherlich kennen Sie darüber hinaus die extrem feurigen Habaneros, die mich immer wieder mit ihrem facettenreichen, leicht fruchtiges Aroma begeistern. Habaneros gehören zu den schärfsten Chilisorten überhaupt und sollten daher sparsam verwendet werden! Ich selbst präferiere die frischen Habaneros, verwende aber ebenso gerne die eingelegte oder die getrocknete Variante.

Chilisorten zum Verlieben!

Jalapeños sind dickfleischige Schoten, die meist noch grün geerntet werden. Um ehrlich zu sein, bevorzuge ich rot gereifte Jalapeños, weil sie einfach aromatischer und gehaltvoller sind als viele andere Chilisorten. Im Rahmen meiner USA-Reisen versäume ich es übrigens niemals, ein paar Gläser mit eingelegten, in Ringe geschnittenen Chili-Scheiben zu besorgen. Die sind nämlich perfekt für Nachos, als Snack zwischendurch oder als Topping für leichte Dipps und kalte Saucen. Mein Tipp für Sie: panierte Jalapeños auf Salaten oder zum Smoothie… – ein Gedicht!

Die weite Welt der Chilisorten – Faszination pur

Cherry-Peppers – meiner Meinung nach ein weiteres Highlight in der weiten Welt der Chilisorten. Chili Peppers werden nur in der Provinz Extremadura angebaut. Das liegt im Westen Spaniens, wo es fast das ganze Jahr hindurch wunderbar sonnig ist. So können Chilisorten dieser Art richtig gut gedeihen – und später zu hocharomatischem Paprikapulver verarbeitet werden. Wenn Sie sich für Cherry-Peppers entscheiden, deren rote Schoten über längere Zeit hinweg über Eichenholz geräuchert wurden, dann werden Sie von einem besonders aromatischen und leicht rauchigen Geschmackshighlight profitieren. Etwas milder sind hingegen die bekannten Chipotles. Eigentlich handelt es sich dabei um reife Jalapeños, welche nach alter Tradition über so genanntem Mesquite-Holz geräuchert worden sind. Das Endprodukt, die Chipotles, wird sowohl gemahlen, als auch lose sowie in Dosen, in Adobo-Sauce eingelegt, zum Verkauf angeboten. An dieser Stelle möchte ich Ihnen noch einen kleinen Rat an die Hand geben: Wenn Sie Chipotles über einen längeren Zeitraum hinweg aufbewahren wollen, eignen sich trockene Schoten oder Pulver am besten dafür. Die Schoten weichen Sie circa 30 Minuten vor der Verarbeitung in lauwarmem Wasser ein.

Wenn Sie auf der Suche nach Chilisorten sind, mit denen Sie zum Beispiel tomatenbasierte Salsa selbst herstellen können, kann ich Serranos nur wärmsten empfehlen. Serranos sind Schoten, die etwa vier bis acht Zentimeter lang sind und deren Durchmesser etwa 1,5 cm beträgt. Sie sind sehr scharf und übertreffen mit ihrem Schärfegrad sogar noch den „heißen Charakter“ der Jalapeños. Egal, ob grün oder rot – verwenden Sie sie am besten frisch, oder frieren Sie sie bei Bedarf auch mal ein. Serranos gehören zu den Chilisorten, aus denen nur schwerlich Pulver hergestellt werden kann, weil sie sich extrem schlecht trocknen lassen. Auch in dieser Hinsicht merkt man gleich, dass Jalapeños und Serranos miteinander „verwandt“ sind.

Thai-Chilis sind außergewöhnlich scharf und ein „Must-have“ in der asiatischen Küche. Ich finde, sie sind eine sehr gute Alternative zu klassischen roten Chilisorten. Sie können Thai-Chilis entweder in frisch oder abgepackt kaufen – ganz nach Ihrem Geschmack. Frei nach dem Motto: „Schärfer geht immer“, möchte ich Ihnen außerdem die Bih Jolokia vorstellen. Die Bih Jolokia Chili ist auch unter der Bezeichnung Naga Jolokia bekannt – und hat sich im Jahre 2006 sogar einen Platz im Guinnes Buch der Rekorde gesichert. Seinerzeit waren die Experten der Ansicht, dass die Naga Jolokia zu den schärfsten Chilisorten der Welt gehört. Dabei sieht sie eigentlich relativ harmlos aus: Die Schoten sind orangefarben und etwa fünf bis neun cm lang. Insofern ähneln sie der hierzulande sehr beliebten Gemüsepaprika. Scoville-Messungen zeigen allerdings auf, dass die Naga Jolokia bis zu einer Million Einheiten aufweist – und damit um ein Vielfaches schärfer ist, als Gemüsepaprika. In Kombination zu diesem extremen Schärfegrad tritt allerdings auch ein sehr süßes, leicht fruchtiges Aroma zu Tage.

Manche mögen’s heiß…

Nehmen Sie sich die Zeit und begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der Chilisorten. Es macht einfach Laune, frische Chilis, Pulver oder auch die getrockneten Schoten immer mal wieder in den Speiseplan zu integrieren und mit den extra „heißen“ Gerichten die Liebsten zu begeistern. Achten Sie jedoch darauf, von den besonders scharfen Chilisorten nicht zu viel zu nehmen, da ansonsten das gesamte Geschmackserlebnis zu wünschen übrig lassen könnte. Nachwürzen können Sie immer noch. Falls aber „zu viel des Guten“ ins Essen gelangt ist, haben selbst die besten Köche mitunter ihre Schwierigkeiten, ein erträgliches Schärfemaß wieder herzustellen und das Mahl zu einer Gaumenfreude werden zu lassen.

Zu guter Letzt – noch ein Tipp:

Waschen Sie sich nach der Verarbeitung Ihrer Lieblingschilisorten unbedingt gründlich die Hände. Das Chili-Öl hält sich relativ hartnäckig und kann unter Umständen selbst nach Stunden noch kräftig „brennen“, wenn Sie mit den Fingern versehentlich mit Ihren Schleimhäuten in Berührung kommen. Das schreckt jedoch nur die wenigsten Chili-Fans wirklich ab. Nun wünsche ich Ihnen viel Vergnügen beim Ausprobieren der Chilisorten – und freue mich auf Ihr Feedback zu meinen Chili-Rezepten.

29.08.2019 Artikel herzaln

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