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Foodpairing: Ungewöhnliche Aroma Kombinationen

Beim Foodpairing handelt es sich um Kombinationen von Lebensmitteln, die im ersten Moment nicht zusammenpassen. Erst beim Geschmackstest stellt sich heraus, dass der interessante Mix eine wahre Geschmacksexplosion hervorruft. Wir erklären, warum und zeigen Ihnen, wie Sie in der eigenen Küche neue, spannende und vor allem leckere Kombinationen kreieren können!

Foodpairing – ein neuer Trend?

Ungewöhnliche Kombinationen im Lebensmittelbereich sind nicht neu. Nie davor da gewesen, ist allerdings die Umschreibung, Lebensmittel mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zu „verkuppeln“. Ein gutes Beispiel findet sich bei vielen Menschen schon in der Kindheit: Nussnougatcreme kombiniert mit einer reschen Breze. Oder, falls Ihnen dieses Beispiel nicht bekannt ist, dann denken Sie an Birnen, Bohnen und Speck, an Leber oder Matjes, die erst in der Mischung mit Äpfeln zum unschlagbaren Genuss werden. Und natürlich an den absoluten Klassiker: Wein und Käse! Die Kombination von süßen und herzhaften Bestandteilen, das Foodpairing, hat also eine lange Tradition.

Schmeckt Ihnen Schokolade mit Chili oder Vanilleeis mit Kernöl? Ich meine ein „Ja“ gehört zu haben. Kein Wunder, diese Aroma-Kombinationen sind mittlerweile etabliert und versüßen vielen von uns das Leben. Die Wissenschaft hat sich mit Foodpairing näher beschäftigt und spannende Fakten herausgefunden. Generell unterscheiden wir fünf Geschmacksrichtungen: süß, salzig, bitter, sauer und umami (herzhaft, würzig, fleischig). Verfügen Lebensmittel über gemeinsame Geschmacksrichtungen, lassen sich diese zu einem verblüffend guten Aroma- und Geschmackserlebnis kombinieren. Verantwortlich dafür, ob und wie etwas schmeckt, ist übrigens nicht nur der Geschmackssinn, sondern auch der Geruchssinn. Falls Sie sich davon selbst überzeugen möchten, halten Sie sich die Nase zu und nehmen Sie eine Prise Zimt in den Mund. Sie schmecken nichts. Dann geben Sie die Nase frei und spüren Sie den unverwechselbaren und intensiven Zimtgeschmack.

An sogenannten Foodpairing-Trees können Sie interessante Zuordnungen finden. Erdbeeren harmonieren zum Beispiel mit Parmesan und Basilikum. Ananas und Blauschimmelkäse gehen eine spannende Verbindung ein. Dahinter stecken Schlüsselaromen: Das sind chemische Verbindungen, die in gleicher Form in unterschiedlichen Lebensmitteln stecken. Treffen solche Aromen aufeinander, ergänzen sich die Bestandteile hervorragend. Es lohnt sich, mit Foodpairing zu experimentieren. Bei vielen Aroma-Kombinationen zeigt sich schnell: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!

Lassen Sie sich inspirieren! Spannende und schmackhafte Anregungen für Foodpairing

Wir starten behutsam und beginnen mit einem sommerlich leichten Getränk. Wenn Sie bisher in der heißen Jahreszeit Ihren Durst mit Apfelschorle gelöscht haben, wird es jetzt Zeit für einen leckeren Apfel-Gurken-Drink. Dafür brauchen Sie 200 Gramm eines säuerlichen Apfels und eine Salatgurke. Alles kleinschneiden und zusammen mit Minze, Wasser, etwas Zitronensaft und einigen Basilikumblättern in den Mixer geben. Das Ergebnis ist sehr erfrischend – Kombinationen aus Obst und Gemüse sind übrigens auch Grundzutaten für unzählige Smoothies. Sicher ist es noch gesünder, wenn Sie die einzelnen Zutaten roh zu sich nehmen, aber ein spannendes Mixgetränk sorgt für Abwechslung zwischendurch.

Weiter geht es mit einer exotischeren Bootbauring-Variante. Lieben Sie Pizza? Als Belag eignen sich viele spannende Kombinationen. Unser Vorschlag lautet: Pfirsich und Camembert! Die Grundlage ist, wie üblich, Tomatensauce, darauf kommen Pfirsich-Scheiben und Camembert. Thymian rundet die außergewöhnliche Kombination perfekt ab. Käse und Obst finden Sie noch in vielen weiteren Foodpairing-Rezepten. Auch Honig eignet sich sehr gut, um das Aroma von Käse zu betonen. Wagen Sie eigene Versuche und testen Sie, wie Ihr Lieblingskäse mit Akazienhonig oder Waldhonig schmeckt.

Bekannte Gerichte mit Foodpairing aufpeppen

Mozzarella und Tomaten sind ein Klassiker in der italienischen Küche. Doch wussten Sie schon, dass zum feinwürzigen Büffelmozzarella auch ganz andere Komponenten sehr gut passen? Als leichte, sommerliche Foodpairing-Version tritt Mozzarella jetzt gemeinsam mit reifen Mangos auf den Speiseplan. Wichtig ist, dass die Mango wirklich reif ist, denn nur so kann sich das volle Aroma entfalten. Das feine Gericht kann mit Walnüssen, Olivenöl, Pfeffer, Salz und einigen Korianderblättern abgerundet werden. Buon appetito! Bestimmt sind Sie jetzt schon recht wagemutig und trauen sich auch an sehr ungewöhnliche Aroma-Kombinationen. Schokolade weckt bei vielen Menschen Begehrlichkeiten, ist jedoch als Zutat beim Kochen noch nicht sehr bekannt. Die Schokomousse mit Zwiebeln kann Sie vielleicht davon überzeugen, dass in Schokolade mehr steckt, als nur verführerische Süße! Stellen Sie eine Mousse au Chocolat nach Ihrem Lieblingsrezept her. Sie brauchen klein geschnittene Zwiebeln, die Sie mit etwas neutralem Öl in der Pfanne anbraten. Die abgekühlten Zwiebeln kommen auf die Schokomousse. Und: Sind Sie begeistert, wie hervorragend diese besondere Foodpairing-Variante schmeckt?

Gewürze als wichtige Zutat beim Foodpairing

Die Vielfalt des Foodpairings entdecken Sie am einfachsten, wenn Sie einmal ganz anders würzen als gewohnt. Sie können sich dafür an den „Ästen“ eines Foodpairing-Trees orientieren. Googeln Sie einfach nach dem passenden Aromabaum und mixen Sie munter drauflos. Gewürze und Kräuter sind zwar nicht neutral, aber dennoch sehr anpassungsfähig. Vanille und Zimt passen ebenso gut in herzhafte wie in süße Speisen. Kombinieren Sie Garnelen oder Fisch mit Vanille, geben Sie eine Prise Zimt in eine Reis-Gemüse-Pfanne. Gute Anregungen liefern auch die Küchen anderer Länder. Toller Nebeneffekt: Je spannender die Gewürzmischung ist, desto eher können Sie auf Salz verzichten. Kochen ist immer eine sinnliche Erfahrung und wenn dazu noch eine gesunde Wirkung hinzukommt, ist es ein perfektes Erlebnis.

Foodpairing und die Lebensmittelunverträglichkeit

Sie reagieren empfindlich auf bestimmte Lebensmittel und Inhaltsstoffe? Dann können Sie mit Foodpairing etliche Fallen geschickt umgehen. Wenn Sie manche Nahrungsmittel nicht vertragen, kann ein guter Geschmack und eine optimale Aroma-Kombination helfen. Helfen ist hier nicht im Sinne von Heilen gemeint, sondern: Ihr Essen kann gut schmecken, auch wenn Sie auf bestimmte Zutaten verzichten müssen! Häufig handelt es sich dabei um eine Glutenunverträglichkeit. Wer auf Gluten sensibel reagiert, muss Weizenmehl und andere glutenhaltige Getreidesorten vom Speisezettel streichen. Wir raten daher zu besonders hochwertigen Produkten. Sie können beispielsweise beim Frühstück mein glutenfreies Powermix Basic Müsli genießen. Foodpairing kann eine wunderbare Alternative darstellen, wenn Sie bestimmte Lebensmittel meiden müssen, aber trotzdem nicht auf guten Geschmack verzichten möchten. Sie sind neugierig geworden? Dann lesen Sie in unserem Artikel mehr über glutenfreie Lebensmittel.

Für alle, die Süßes als Dessert oder zum Nachmittagskaffee dazu lieben: Es geht auch ohne Kuchen und Torten aus Weizenmehl. Foodpairing eröffnet eine Fülle von Alternativen. In viele klassische Desserts passen Gewürze wie Ingwer, schwarzer Sesam oder Basilikum. Walnuss-Crunch mit Salzkaramell erfreut verwöhnte Gaumen, ein samtiges Pastinaken-Püree mit Haselnuss-Krokant stiehlt so manchem langweiligen Eisbecher die Schau.

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

Lesen Sie die wichtigsten Aspekte zum Thema Foodpairing im Überblick:

Foodpairing für Entdecker, Hobbyköche, Gourmets und alle, die gutes Essen lieben

Ob neue Kreationen wirklich schmecken, wissen Sie erst nach dem Verkosten. Sicher ist jedoch: Ein Versuch lohnt sich immer. Ihr ganz persönliches Geschmacksempfinden spielt dabei eine wichtige Rolle. Vielleicht weckt ein bestimmter Geschmack oder ein besonderer Duft eine schöne Erinnerung an Ihre Kindheit. Dafür hätte es sich doch schon gelohnt.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Experimentieren!

 

09.12.2019 Artikel herzaln

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