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Klassische Weihnachtsessen – Was kommt über die Feiertage auf den Tisch

Je nach Land und Region werden verschiedene klassische Weihnachtsessen über die Feiertag serviert. Ich stellen Ihnen klassische Weihnachtsessen vor und wage eine Blick über den Tellerrand.

Bald steht wieder die Weihnachtszeit vor der Tür. Geschenke kaufen, Plätzchen backen, Christbaum schmücken, Adventskalender basteln, Weihnachtskarten schreiben und natürlich die Frage nach dem passenden Weihnachtsessen. In einigen Familien ist diese schnell beantwortet, denn es gibt, wie auch die Jahre zuvor schon, das eigene traditionelle oder klassische Weihnachtsessen. Für andere stellt sie sich Jahr für Jahr aufs Neue. Gibt es ein regionales, klassisches Weihnachtsessen? Oder diesmal was ganz Neues? Oder einfach a gmiatliche Brotzeit? Aber schauen wir uns doch mal an welche Vielfalt es an klassischen Weihnachtsessen in Bayern und Deutschland gibt.

Klassische Weihnachtsessen in Bayern

Mehrere Jahrhunderte lang galt die Adventszeit als Fastenzeit, die damit endete, dass am Heiligabend ein Schwein geschlachtet wurde. Dabei gab es nicht nur den Schweinsbraten als Weihnachtsessen, sondern auch Mettensuppe und verschiedene Sorten von Würsten. Diese Tradition galt vor allem in ländlichen Regionen Bayerns als klassisches Weihnachtsessen.

Heutzutage gibt es nur noch in wenigen Haushalten Schweinsbraten an Weihnachten. Ebenso fastet wohl kaum noch jemand die gesamte Adventszeit, aber dennoch haben sich in Bayern vor allem zwei klassische Weihnachtsessen gehalten: die Weihnachtsgans und Würstl.

Die Weihnachtsgans

Um den Ursprung der Weihnachtsgans ranken sich mehrere Legenden und Mythen: sei es, dass die Gänse bei den alten Römern besonders verehrt wurden, oder dass die weiße Farbe der Federn die Unschuld Jesu Christi darstellen, oder dass die Weihnachtsgans auf die Martinsgans zurückgeht, welche man noch vor dem ersten Advent gegessen hat. Eines ist ganz gewiss: Die Weihnachtsgans ist nicht nur in Bayern beliebt, sondern neben Würstl mit Kartoffelsalat auch das beliebteste klassische Weihnachtsessen der Deutschen.

Zubereitung und die passenden Gewürze

Es gibt verschiedenste Rezepte für die Zubereitung einer Weihnachtsgans. Ob gefüllt oder nicht, die klassischen Begleitzutaten sind Äpfel, Zwiebeln und typischen Weihnachtsgewürzen wie Zimt und Majoran. Neben seinem weihnachtlichen Aroma, senkt Zimt zudem den Blutzuckerspiegel, sowie den Cholesterinspiegel und regt den Stoffwechsel an. Majoran hilft bei Verdauungsbeschwerden und verfeinert die Weihnachtsgans mit seiner aromatischen Süße. Die beiden Gewürze harmonieren also nicht nur geschmacklich perfekt mit der Weihnachtsgans, sondern haben auch eine gesundheitsfördernde Wirkung und helfen uns auch bei allseits bekannten Nebenwirkungen eines schweren Weihnachtsessens. Natürlich wird sowohl die Weihnachtsgans, als auch die Soße mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt. Die klassischen Beilagen variieren dabei von Knödel und Blaukraut, über Sauerkraut, bis hin zu Rosenkohl und Apfelmus. Jedem eben das Seine.

Klassische Weihnachtsessen der Deutschen

Nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland gilt die Weihnachtsgans als eines der beliebtesten klassischen Weihnachtsessen. Aber auch Festtagsbraten, wie Ente, Reh oder Hirsch, sind in Deutschland sehr beliebt. Sogar der Truthahn hat seinen Weg aus England und Amerika nach Deutschland gefunden. Neben dieser etwas moderneren Erscheinung feiern mittlerweile auch viele Familien das Weihnachtsessen mit Fondue oder Raclette.

Die Festtagsbraten

Der Festtagsbraten wird in der Regel am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag serviert. Dabei kommt häufig die Verwandtschaft zusammen, um diesen gemeinsam zu genießen. Natürlich hat jede Familie ihre individuellen Traditionen, aber in den meisten Teilen Deutschlands kommen Gans, Ente oder Wild als Festtagsbraten auf den Tisch.

Die klassische Weihnachtsente

Die Ente lässt sich ganz einfach im Ofen zubereiten und schafft dadurch Zeit für andere Vorbereitungen für einen gelungenen Festtagsschmaus. Neben klassischen Gewürzen wie Lorbeerblättern und Wacholderbeeren, fügen beispielsweise Gewürznelken, Sternanis, Apfel und Orangenschalen eine weihnachtliche Note hinzu. Gewürznelken wirken antioxidativ und entzündungshemmend und schützen außerdem die Zellmembrane vor freien Radikalen. Sternanis wirkt antibakteriell und hilft bei Verdauungsbeschwerden. Wer also kommende Feiertage einen noch weihnachtlicheren Festtagsbraten ausprobieren möchte, tut nicht nur sich selbst, sondern der ganzen Familie und Verwandtschaft etwas Gutes. Traditionell wird die Ente mit Knödeln und Blaukraut serviert. Wer seine Ente lieber von Gewürznelken fernhalten will, kann auch ein wenig davon ins Blaukraut geben.

Wild als Festtagsbraten

Wildfleisch gilt als sehr delikates Fleisch, ist reich an Protein und enthält wenig Fett, vor allem wenig gesättigte Fettsäuren. Gerade Kräuter wie Rosmarin und Thymian harmonieren sehr gut mit Wildfleisch, aber auch Gewürze wie Pfeffer, Piment, Nelke und Zimt. Als Festtagsbraten eignen sich vor allem Reh oder Hirsch und bieten dabei eine Vielfalt an Variationen. Die Hirschkeule wird in vielen bayrischen Haushalten bevorzugt am ersten Weihnachtsfeiertag gegessen. Aber auch der Hirschrücken und das Filet lassen sich wunderbar zu tollen Festtagsgerichten verwandeln.

Wem der Hirschgeschmack nicht ganz liegt, kann entweder zu Reh greifen. Rehfleisch ist deutlich milder im Geschmack oder aber den Hirsch 1 bis 2 Tage in Buttermilch und diversen Kräutern marinieren. Durch die Buttermilch und die Aromen der Kräuter wird der herbe Wildgeschmack deutlich reduziert. Grundsätzlich gilt bei Wildfleisch: je älter das Tier, desto intensiver der Wildgeschmack.

Noch ein kleiner Tipp: Gerade bei Wildfleisch als Festtagsbraten eignen sich Trockenfrüchte um dem Gericht ein leichte Süße zu verleihen.

Fisch als Weihnachtsessen

Natürlich darf auch nicht der Fisch vergessen werden. Dieser wird nämlich nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Teilen Europas als Weihnachtsessen serviert. Ein Entstehungsgrund für diese Tradition ist sicherlich auch hier, dass im Christentum die Adventszeit als Fastenzeit galt und deswegen kein Fleisch konsumiert werden sollte. Daher wurde der Fisch als festliche Alternative zum Fleisch für das Weihnachtsessen eingeführt.

In Deutschland stammt diese Tradition ursprünglich eher aus den nördlichen Teilen des Landes, doch auch in einigen Regionen Bayerns gilt Fisch schon seit Jahrhunderten als traditionelles Weihnachtsessen. Heutzutage hat sich diese Tradition aber mittlerweile im ganzen Land etabliert. Und die Vielfalt ist dabei groß. Ob Lachs, Karpfen, Kabeljau, Steinbeißer oder Zander, jeder Haushalt hat seinen Lieblings-Fisch als Weihnachtsessen gefunden. Auch die Zubereitungsmethoden unterscheiden sich: der Fisch kann als Ganzes und gefüllt im Ofen zubereitet werden. Hierbei eignet sich beispielsweise besonders gut Karpfen. Aber auch stückweise im Ofen oder in der Pfanne lässt sich Fisch mit Leichtigkeit als köstliches Weihnachtsessen zubereiten. Als Beilagen eignen sich Butter- oder Bratkartoffeln, sowie Gemüse nach Wahl und eine passend gewürzte Soße zum Fisch.

Internationale Weihnachtsessen

Ein Braten als Weihnachtsessen genießen nicht nur wir Deutschen, sondern auch viele andere Länder. In England, den USA, Australien und auch in Frankreich gilt der Truthahn als beliebtester Weihnachtsbraten. In Frankreich paart man diesen gerne noch mit Pasteten, Austern und Champagner. In Australien hingegen wird er auf dem Grill zubereitet, da dort um die Weihnachtszeit ja bekannter Weise Hochsommer ist. Auf der britischen Inseln und speziell in England gibt es traditionell auch noch „Christmas – Pudding“, ein herzhafter Teig gebacken mit Trockenfrüchten, Rum und Hackfleisch. In vielen ländlichen Regionen Afrikas wird traditionell ein Schaf oder Ochse geschlachtet und am 25. Dezember als Festtagsbraten im gesamten Dorf verspeist. In Asien hingegen gibt es nur wenig traditionelle Weihnachtsessen, da das Weihnachtsfest hauptsächlich in der westlichen Kultur gefeiert wird.

Wir sehen also, der Festtagsbraten gilt auf der ganzen Welt als klassisches Weihnachtsessen. Aber wir haben in Deutschland auch viele andere köstliche Traditionen und Alternativen, bei denen jeder etwas finden sollte!

Egal für welches Weihnachtsessen wir uns entscheiden, eines steht fest: Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie. Also genießt es, seid dankbar und vor allem lasst es euch schmecken!

28.11.2018 Artikel herzaln

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