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Superfoods – alles was Sie darüber wissen sollten

In meinem Blog erhalten Sie einen Überblick über nährstoffreiche und gesundheitsfördernde Superfoods und wie sich diese auf Ihre Wohlbefinden auswirken

Den Begriff Superfoods hat mittlerweile jeder schon einmal gehört. Egal ob in der Lieblingszeitschrift, im Internet oder im Supermarkt um die Ecke, überall wird mit Superfoods geworben. Aber was genau sind Superfoods eigentlich? Und ist es überhaupt so super wie alle sagen oder will uns die Lebensmittelindustrie den nächsten Trend aufzwängen? Schauen wir uns das doch mal im Folgenden genauer an.

Generell bezeichnen Superfoods nährstoffreiche und gesundheitsfördernde Lebensmittel, die sich besonders positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken. Sie eignen sich daher besonders präventiv zur Krankheitsvorbeugung, sowie Gesundheitserhaltung. Klingt ja erstmal ziemlich super!

Superfoods im Überblick

Ingwer

Ingwer enthält über 25 verschiedene Antioxidantien und ist dadurch sehr effektiv in der Bekämpfung von freien Radikalen. Durch seinen Wirkstoff Gingerol ist Ingwer gut für die Gelenke und hilft die Leber zu entgiften. Zudem ist Ingwer bekannt für seine Fähigkeit, Übelkeit und Erbrechen abzumildern. Außerdem ist Ingwer, aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung, ein beruhigendes Mittel und ideal bei Halsschmerzen, Erkältungen oder Grippe. Das Superfood Ingwer ist zudem hilfreich zur Bekämpfung von Krebs, reduziert den Cholesterinspiegel und verhindert Blutgerinnsel, welche Schlaganfälle oder Herzinfarkte auslösen können.

Beeren

Beeren gehören wahrscheinlich zu den bekanntesten Vertretern der Superfoods. Und dabei ganz vorne mit dabei die Goji-Beere und die Acai-Beere. Die Goji-Beere hat ihren Ursprung in China, wohingegen die Acai-Beere aus Süd- und Nordamerika stammt. In ihrem Nährstoffprofil ähneln sie sich jedoch sehr, denn beide tragen zur Entgiftung des Körpers bei und wirken zudem zellschützend. Außerdem liefern sie eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen, wie Vitamin B1, B2, C, E sowie Selen, Eisen, Kalium und Magnesium. Beide Beeren sind in getrockneter Form erhältlich und passen sehr gut in Müslis, Porridges oder Smoothies.

Aber es gibt auch lokale Beerenfrüchte, die den eben genannten Beeren keineswegs in ihrer Wirkung nachstehen. Dazu gehören herkömmliche Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Blaubeeren. Sie sind ebenfalls reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem sind sie entzündungshemmend und schützen das Gehirn vor Schäden durch Stress. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gibt es hierbei also keine großen Unterschiede, jedoch ist die CO2-Emission von Acai-Beeren und Goji-Beeren deutlich höher als die von lokalen Beerenfrüchten. Außerdem kosten lokale Beerenfrüchte und lokale Superfoods allgemein deutlich weniger als die Superfoods, die lange Transportstrecken zurücklegen müssen. Aus geschmacklicher Sicht kann natürlich jeder selbst entscheiden, welche Beeren am besten schmecken, aber falls es auch da keine Präferenzen gibt, überwiegen die Gründe zu lokalen Beeren zu greifen.

Haferflocken

Haferflocken enthalten eine Vielzahl wichtiger Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Zink und Phosphor. Außerdem liefern sie Eiweiß sowie Vitamin K, Vitamin B1 und B9. Gerade Vitamin B1, auch Thiamin genannt, übernimmt im Körper eine wichtige Steuerfunktion um Kohlenhydrate, Fette und Alkohol in Energie umzuwandeln. Des Weiteren sind Haferflocken eine sehr hochwertige Kohlenhydratquelle, da sie eine langkettige und komplexere Kohlenhydratstruktur haben, als beispielsweise Weißmehlprodukte. Diese langkettigen Kohlenhydratstrukturen garantieren ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl und schützen damit vor Heißhungerattacken. Der Grund dafür ist, dass der Körper mehr Zeit und Energie benötigt, um die komplexen Kohlenhydratstrukturen aufzuspalten. Das Superfood eignet sich vor allem für die Zubereitung von Porridges und Müslis. Diese können mit Nüssen und verschiedenen Früchten verfeinert werden und sind eine ausgewogene und hochwertige Mahlzeit.

Nüsse

Nüsse gelten schon lange als gesundheitsfördernd und können daher natürlich nichtin der Kategorie „Superfoods“ fehlen. Sie enthalten eine hohe Menge an Eiweiß und Ballaststoffen, aber vor allem hochwertige einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren kommen vor allem in pflanzlichen Fettquellen, wie Ölen, Nüssen oder Samen vor und schützen den Körper vor Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Diabetes. Die Walnuss enthält zudem eine nennenswerte Menge an Omega-3-Fettsäuren. Außerdem gelten Nüsse als Gehirnnahrung, denn sie enthalten viel Lecithin, eine fettähnliche Substanz, die eine entscheidende Rolle beim Aufbau der Neurotransmitter einnimmt. Wichtig zu beachten ist jedoch naturbelassene Nüsse zu konsumieren und nicht gezuckerte oder gesalzene Nüsse.

Algen

Die Rede ist hier von Spirulina-Algen und Chlorella-Algen. Die beiden unterscheiden sich zwar in Farbe (Spirulina-Algen sind blau-grün wohingegen Chlorella-Algen nur grün sind) und Größe, aber teilen, dass beide als Superfoods klassifiziert werden und unbedingt Bestandteil einer gesunden Ernährung sein sollten. Die Algen wirken zum einen leberentgiftend und hoch antioxidativ und dienen dadurch als Schutz der Zelle vor oxidativem Stress. Darüber hinaus unterstützen sie die Regenerationsfähigkeit unserer Körperzellen und fördern die Erhaltung oder Wiederherstellung eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Ebenso verbessern sie die kognitiven Fähigkeiten und damit auch die Konzentrationsfähigkeit. Ganz zu schweigen von ihrem vielseitigen Vitamin- und Mineralstoffprofil, helfen sowohl Spirulina-Algen als auch Chlorella-Algen dabei den Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung anzuregen. Beide Algen-Arten sind als Pulver oder in Kapselform erhältlich. Gerade in pulverisierter Form eignen sie sich super für Smoothies.

Schokolade

Ja, auch Schokolade gilt als Superfood, aber erst ab einem Kakaoanteil von mindestens 70%, da Vollmilchschokolade sehr viel Zucker und wenig Kakao enthält. Die Kakaofrucht enthält viele Flavonoide und Polyphenole, also Pflanzenstoffe, die den Körper vor freien Radikalen schützen. Die gleichen Pflanzenstoffe sind beispielsweise auch in Obst oder Gemüse enthalten. Ebenso enthält Kakao Catechine, die den Stoffwechsel anregen und ebenfalls in Matchapulver enthalten ist. Es darf sich also gerne Mal guten Gewissens ein Stück Zartbitterschokolade gegönnt werden, aber es gilt hier vor allem: in Maßen konsumieren!

Kurkuma

Das Superfood Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und stammt ursprünglich aus Südasien. Kurkuma ist vor allem durch den Hauptwirkstoff Curcumin so wirksam und kann effektiv im Kampf gegen Alzheimer Erkrankungen eingesetzt werden. Des Weiteren verbessert Kurkuma die Leberfunktion und schützt vor Herzerkrankungen. Außerdem, reduziert Kurkuma Entzündungen, wirkt antioxidativ im Gehirn und verkürzt den Wiederherstellungsprozess nach Schlaganfällen. Die Kombination von schwarzem Pfeffer mit Kurkuma steigert die Bioresorbierbarkeit von Curcumin um 2000 Prozent.

Eier

Jahrzehnte lang galt es nicht zu viele Eier zu essen, da sie zu viel Cholesterin enthalten. Dazu muss man grundsätzlich erstmal zwischen HDL, dem „guten“ Cholesterin, und LDL, dem „schlechten“ Cholesterin, unterscheiden. Das Ei enthält bekannter Weise hauptsächlich HDL und ist damit keineswegs schädlich. Im Gegenteil, Ei enthält das Eiweiß mit der höchsten Bioverfügbarkeit für den Körper und liefert damit essenzielle Aminosäuren, die den Zellaufbau unterstützen. Außerdem, sind in Eiern viele Mineralstoffe, wie beispielsweise Eisen, Zink, Natrium und Kalzium enthalten, ebenso wie Vitamin A und Vitamin D. Wie man sieht, sind Eier voller wichtiger Nährstoffe für den Körper und haben sich die Bezeichnung Superfood durchaus verdient. Genauere Informationen finden Sie dazu in meinem Blogbeitrag zum Thema „Wissenswertes über Eier“.

Chiasamen

Zu Recht werden Chiasamen als Superfood bezeichnet, da sie extrem reichhaltig an Kalzium und Ballaststoffen sind. Ebenso enthalten sie hochwertige pflanzliche Aminosäuren sowie einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Darunter auch die Omega-3-Fettsäure, die nicht nur den Cholesterinspiegel senkt, sondern auch sehr wichtig für das Gehirn ist und die Konzentrationsfähigkeit fördert. Dennoch, ist es empfohlen nicht mehr als 15 Gramm Chiasamen am Tag zu konsumieren. Außerdem gibt es tolle lokale Alternativen, die nicht erst lange Flugstrecken zurücklegen müssen, um bei uns verspeist zu werden. Allen voran, ist hier die Rede von Leinsamen, die sogar noch reichhaltiger an Omega-3-Fettsäuren sind.

Natürlich gibt es noch weitere Superfoods als die eben genannten, aber diese zählen zu den bekanntesten und bedeutendsten.

Man kann also abschließend festhalten, dass Superfoods definitiv positiv zu einer Ernährungsumstellung beitragen, da sie nicht nur alle super schmecken, sondern sich auch positiv auf die Gesundheit auswirken. Dennoch wird der Begriff Superfoods von einigen Lebensmittelherstellern für Marketingzwecke missbraucht. Ebenso müssen die Superfoods nicht einmal um die halbe Welt fliegen, um bei uns auf dem Teller zu landen, weshalb genauso guten Gewissens zu lokalen Superfoods gegriffen werden kann. Diese kosten nämlich deutlich weniger und wachsen in der eigenen Region.

08.03.2019 Artikel herzaln

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