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Welches Öl ist das Richtige?

Heute möchte ich Ihnen verschiedene Öle vorstellen und für was man sie am besten benutzt.

Das Leinöl ist mein persönlicher Favorit, da auf einen Anteil Omega-6 vier Anteile Omega-3 kommen, wodurch es besonders gefäßschützend und herzschonend ist. Allerdings bilden sich beim Erhitzen schnell schädliche Stoffe, da der Rauchpunkt nur bei etwa 107°C liegt. Verwenden Sie es daher bitte nur für die kalte Küche, z.B. in Smoothies, im Frühstücksquark oder in Salatsaucen. Achten Sie außerdem darauf, dass es im Kühlschrank nur etwa einen Monat haltbar ist.

Das Rapsöl hingegen können Sie vielseitig verwenden. Es hat ein optimales Omega-6 zu Omega-3-Verhältnis (doppelt so viel Omega 6 wie 3). Vitamin E und Carotinoide machen im Körper freie Radikale unschädlich und sorgen außerdem für eine lange Haltbarkeit (12 Monate im kühlen Raum). Kalt gepresst eignet es sich für Salatmarinaden, aber es lässt sich auch gut zum Anbraten verwenden.

Olivenöl hat mit knapp 10 Prozent einen geringen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, und das Verhältnis der Omega-Fettsäuren lässt zu wünschen übrig. Dafür enthält es andere wertvolle Stoffe, etwa Polyphenole, welche die Blutgefäße weiten und herzschonend sind. Durch sein schützendes Vitamin E ist es lange haltbar und kann als einziges kalt gepresstes Öl auch zum Braten verwendet werden. Achten Sie beim Kauf auf die Aufschrift „Extra vergine“ (nativ extra), dann wurde es schonend bei niedrigen Temperaturen hergestellt.

Für Salate verwenden Sie am besten kalt gepresste Öle, zum Braten nehmen Sie am besten raffiniertes Pflanzenöl, wie z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl. Lesen Sie immer die Angaben auf der Flasche! Nach dem Braten tupfen Sie das verbliebenes Fett mit Küchenpapier ab. So können das erhitzte und deshalb minderwertige Fett größtenteils entfernen und somit die Fettmenge reduzieren.

Um den Geschmack zu verfeinern geben Sie hochwertige Öle wie Nussöle, Lein- oder Olivenöl erst nach dem Garen dazu. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: empfindliche Fettsäuren werden während des Kochvorgangs nicht zerstört und Sie erhalten den feinen Geschmack der hochwertigen Öle. Übrigens: bereits einige Tropfen Öl sorgen dafür, dass der Körper fettlösliche Vitamine verwerten kann. Auch als Aromaträger für Geschmackstoffe reichen oft einige Tropfen aus.

17.08.2016 Artikel teilen
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 |  Artikel herzaln

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