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Wussten Sie das über Ingwer?

Wo fand der Ingwer seinen Ursprung?

Der Ursprung der Ingwerwurzel liegt in Südostchina und Nordindien, ihre Kulturgeschichte begann etwa 4000 v.Chr. mit einer großen Wanderungsbewegung zwischen chinesischen, indischen und südpazifischen Inselvölkern. Besonders die Römer der Antike nahmen die Ingwerwurzel reichlich zu sich, sie belegten sie sogar mit einer Luxussteuer! Für Würste und Braten schätzte die römische Oberschicht zudem ein Würzsalz mit Ingwer, wohingegen man sich im Mittelalter in Europa hilfreiche Dienste in Liebesdingen von der Ingwerwurzel versprach. Im 19. Jahrhundert brachten dann britische Kolonialherren die scharfe Knolle aus Indien auf die Insel, die bis heute Bier, Limonade, englische Plätzchen und Kuchen würzt.

Ingwer ist per se keine Wurzel

Botanisch gesehen ist der Ingwer keine Wurzel, sondern ein Rhizom: ein Wurzelstock aus unterirdischen knolligen Trieben, die sich in die Erde graben. Das bambusähnliche Schilfgewächs ist verwandt mit der Kurkuma und dem Galgant. Die Ingwerwurzel wird heutzutage weltweit angebaut, in Nordafrika sowie in tropischen Klimazonen von Südchina, Südostasien, Indien, Südamerika, Jamaika und Australien – wegen seines feinen und fruchtigen Aromas gilt sogar der Ingwer aus Jamaika als der beste!

Ingwer – Heilpflanze des Jahres 2018 & Superstar der Naturheilmedizin 2018

Die Ingwerwurzel enthält viele wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Die ätherischen Öle und Scharfstoffe verleihen dem Ingwer nicht nur sein typisches Aroma, sondern machen ihn auch zu einem vielseitigen Wundermittel – nicht umsonst wurde der Ingwer zur Heilpflanze des Jahres 2018 gekürt, denn die scharfe Knolle hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich! Mit der Ingwerwurzel können Sie sich nicht nur gegen die nächste Erkältungswelle wappnen, sondern sie soll auch bei Magen-Darm-Beschwerden Abhilfe schaffen.

Aber auch Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen vermag der Ingwer zu lindern. Zudem weist er eine blutzuckersenkende Wirkung auf – sogar beim Abnehmen soll er helfen. Und weil die scharfe Knolle so viel kann, gibt es ihn auch in den verschiedensten Formen: kandiert, als Marmelade, mit Schokolade, in Pulverform, als Ingwertropfen, Ingweröl, oder einfach pur! So gibt es zum Beispiel Menschen, die bei Übelkeit auf ein Stückchen kandierten Ingwer schwören. Ingweröl auf den Schläfen verrieben soll dagegen bei Kopfschmerzen helfen.

Die Ingwerwurzel am besten pur & naturbelassen genießen

Obacht! Von Ingwer in Form von Kuchen, die viel Zucker enthalten und Schokolade mit Ingwer raten Ernährungsexperten ab. Lieber sollte man zu naturbelassenen Ingwerprodukten greifen, möglichst ohne Stabilisatoren. Bei Konzentraten sollten Sie darauf achten, dass keinerlei Zusatzstoffe enthalten sind. Sind eben genannte Punkte nicht gegeben, so ist die Knolle pur zu bevorzugen. So zum Beispiel als natürliches Mittel bei Rheuma und Muskelschmerzen: verrühren Sie dafür etwas frisch geriebenen Ingwer mit Fruchtsaft, lassen das Ganze etwas ziehen, gießen es ab und spüren die wohltuende Wirkung. Das in der Ingwerwurzel enthaltene ätherische Öl Gingerol wirkt stark entzündungshemmend und dadurch schmerzlindernd – auch Schwellungen können somit zurückgehen. So ein „Ingwer-Shot“ könnte also auch Ihren nächsten Muskelkater lindern!

Ingwer ist in vielen Fällen eine gesunde Alternative

Auch dem Diabetes können Sie mit der Ingwerwurzel zu Leibe rücken, denn Studien belegen, dass Ingwer den Blutzuckerspiegel positiv beeinflusst. Wie das funktionieren soll? Die im Ingwer enthaltenen Gingerole vergrößern auf der Oberfläche des Muskels, das sog. GLUT-4 Protein, welches für die Einschleusung des Zuckers in die Zellen verantwortlich ist. Folglich können die Zellen mehr Zucker aus dem Blut einschleusen, wodurch der Blutzuckerspiegel sinkt.

Probieren Sie doch mal einen heißen Ingwertee – einfach frischen Ingwer aufschneiden, mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Solch ein Ingwertee kann sogar den Ausbruch einer Erkältung verhindern, wenn Sie ihn rechtzeitig, also bei den ersten Anzeichen einer Erkältung, trinken.

Vielseitiger Helfer in der kalten Jahreszeit

Mein Fazit: ein natürlicher und sehr wirkungsvoller Helfer während der kalten Jahreszeit! Wenn Sie allerdings bereits Fieber haben, dann lassen Sie am besten die Finger von der scharfen Knolle! Denn die enthaltenen Scharfstoffe heizen im wahrsten Sinne des Wortes ein und lassen das Fieber nur noch mehr steigen. Ob die Ingwerwurzel nun wirklich schlank macht – darüber sind sich Ernährungsexperten nicht einig. Zumindest können die im Ingwer enthaltenen Scharfstoffe den Heißhunger abmildern, zudem lassen sie die Körpertemperatur steigen, was wiederum den gesamten Umsatz und den Stoffwechsel ankurbelt.

Zudem fördert Ingwer die Sekretproduktion von Magen und Gallenblase und schützt die Magenschleimhaut. Außerdem wirkt die Ingwerwurzel antibakteriell und antioxidativ. Sie hilft somit freie Radikale im Körper zu neutralisieren. Ingwer vermag überdies nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern auch den Cholesterinspiegel zu senken, zudem normalisiert er die Blutfettwerte und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes.

Ingwer – der Teamplayer

Trotz seiner frechen Schärfe ist Ingwer ein „Teamplayer“, weil er die Qualitäten anderer Aromen unterstützt. Besonders gut harmoniert er mit Basilikum, Chili, Limetten und Zitronen, Zitronengras, Kaffir-Limettenblättern und Koriandergrün. Frischer Ingwer wird in Scheiben geschnitten, fein gehackt oder gerieben verwendet. Er muss nicht geschält werden, wenn er in Scheiben geschnitten in einem Gericht mitzieht, denn die Schale enthält wertvolle Stoffe. Man sollte sie jedoch unbedingt entfernen, wenn man den Ingwer hackt oder reibt.

Sie möchten Dressings und Marinaden nur leicht aromatisieren? Dann reiben Sie am besten frischen Ingwer. Gemahlener Ingwer in Pulverform dagegen ist er aus der Lebkuchen- und Printenbäckerei kaum wegzudenken, genauso wie in der französischen Gewürzmischung Quatre Épices, die neben Ingwer auch Muskatnuss, Gewürznelken und Pfeffer enthält.

Frischen Ingwer beim Kauf erkennen

Achten Sie beim Kauf von Ingwer darauf, dass die Haut hellkaramellfarben, glatt, seidig glänzend und nicht runzlig ist. Die Wurzel sollte bei Druck nicht nachgeben – daran erkennen Sie frischen Ingwer. Wenn man die Ingwerwurzel frisch schält, versprüht sie einen Duft nach Limettenschale, das Fleisch sollte zartgelb, saftig und fest sein, nicht faserig. Die Schärfe der Ingwerwurzel wärmt von innen – dabei bindet ein würziges Harz die Scharfstoffe Zingeron, Gingerol und Shogaol ein. Lagert man die Ingwerwurzel länger, so wandeln sich die schärferen Gingerole in die milderen Shogaole um. So manch einer wird auch schon mal von Ingwerpulver gehört haben, welches aus getrockneten Knollen hergestellt wird – dieses weist zwar nicht die erfrischende Zitrusfruchtigkeit auf, die Schärfe jedoch bleibt.

Mein Tipp: Ingwer & Knoblauch kombinieren

Ingwer und Knoblauch sind ein Traumpaar. Ingwer macht den Knoblauch bekömmlicher und nimmt seinem Geschmack etwas die Spitze. Und als Duo verstärken sie ihren Einfluss auf die Gesundheit: Beide steigern ihre antioxidative Wirkung um 50 Prozent! Profitieren Sie von den verschiedenen wohltuenden Wirkungen der Ingwerwurzel und lassen Sie sich von ihrer vielseitigen Verwendbarkeit begeistern!

07.10.2018 Artikel herzaln

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