Currypasten - Welche Unterschiede gibt es und wie stellt man sie her

Currypaste selber machen

Die thailändische Küche bietet eine Vielzahl an leckeren Rezepten, die auch in Deutschland viele Anhänger findet. Dabei sind es natürlich vor allem die Soßen, welche das Charakteristische der Rezepte ausmachen. Jede der Soßen enthält diese Paste, die ein wesentlicher Bestandteil der thailändischen Küche geworden ist. Neben den Soßen gehören Currypasten auch in das typische thailändische Curry sowie in die regionalen Suppen des Landes. Durch ihre verschiedenen Gewürze erhält die fertige Gewürzpaste ein besonders exotisches Aroma. Wichtig zu wissen ist, dass es drei unterschiedliche Varianten der Paste gibt: die gelbe, die rote und die grüne. Alle drei Pasten lassen sich gut selbst und vor allem schnell zubereiten. Die Rezepte dazu sind simpel. Sie möchten Currypaste selber machen? Selbst hergestellte Pasten sind den gekauften Varianten vorzuziehen, weil diese einfach viel frischer und aromatischer sind. Ein weiterer Vorzug beim Currypaste selber machen besteht darin, dass diese dann auch keine Geschmacksverstärker und andere chemische Inhaltsstoffe enthalten. In meinem Shop halte ich für Sie verschiedene Gewürze für diese Pasten bereit.

Die drei Currypasten im kurzen Überblick

Die gelbe Currypaste ist die Mildeste. Sie wird auch Kaeng Kari genannt und passt vor allem zu Hühnchen oder auch zu Fisch. Charakteristisch ist die gelbe Farbe der Paste, die schon mal in ein Ocker übergehen kann. Bei der roten Variante handelt es sich um die mittelscharfe Form der Paste. Die roten Currypasten werden gern für Gerichte mit Rind oder mit Lamm verwendet. Ein typisches Rezept mit roter Paste stellt das rote Thai-Curry dar. Bei der grünen Currypaste handelt es sich um die schärfste der drei Pasten. Diese Paste lässt sich vor allem zu Grünem Thai-Curry mit Fisch oder mit Fleisch verwenden. 

Die wichtigsten Zutaten, welche in die Currypasten gehören

Als wichtigste Zutat kommt Chili in die Paste. Der Chili kann dabei frisch oder getrocknet sein. Bei den gelben und den roten Pasten werden rote Chilis verarbeitet. Im Unterschied dazu kommen in die grünen Currypasten bis zu 50 Prozent der kleinen, extrem scharfen grünen thailändischen Chilis. Die Zubereitung der Currypasten erfolgt immer auf die gleiche Art und Weise. Zuerst werden die Samen wie Senf- oder Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne leicht angeröstet. Danach kommen die Chilischoten, welche vorher geputzt und fein gehackt werden, mit in die Pfanne. Je nach Rezept werden anschließend weitere Zutaten wie Schalotten und Knoblauch, Zitronengras und Ingwer, Koriander und anderes in eine Schüssel oder in einen Mixer gegeben, wo alles gut vermengt sowie zerkleinert wird. In Thailand und anderen asiatischen Ländern gelangt zum Zerkleinern übrigens heute noch ein Mörser zum Einsatz. Bei der Zubereitung der grünen Paste beziehungsweise dem Zerkleinern der grünen Chilis bietet es sich an, Handschuhe zu tragen, damit die Schärfe nicht auf die Haut gelangt. 

Eine Alternative zu ganzen Samen stellen bereits gemahlene Gewürze dar

Anstelle von ganzen Samen lassen sich ebenfalls bereits gemahlene Gewürze für die Zubereitung der gelben, roten und grünen Currypasten verwenden. Der Vorteil gemahlener Gewürze liegt darin, dass die Zubereitung einfach viel schneller geht. Allerdings ist das Aroma bei frischen Gewürzen etwas intensiver. In meinem Shop biete ich Ihnen eine Vielzahl bereits gemahlener Gewürze wie meinen feinen Ingwer, Curry und Gewürzkapseln an. Die aus besten Zutaten hergestellten Gewürzmischungen machen Ihre Paste zu einem geschmackvollen Gewürzfeuerwerk.

Die Verwendung der Currypasten

Wie bereits gesagt, lässt sich die Paste zu verschiedenen Fleisch- und Fischgerichten verwenden. Die fertige Paste kommt zunächst in eine Pfanne oder einen Wok, wo sie leicht angeschwitzt wird. Sobald sie ihr einzigartiges Aroma nach feinen Gewürzen verströmt, wird Kokosmilch, und damit eine weitere typische Zutat der thailändischen Küche, in Wok oder Pfanne gegeben. Beide Zutaten werden vorsichtig verrührt. Sobald eine homogene Masse entstanden ist, kommen die weiteren Rezeptzutaten wie klein gewürfeltes Fleisch von Hühnchen oder Rind, Gemüse und anderes dazu. Zu den Gerichten mit feiner Currypaste werden Reis, Kartoffeln oder Nudeln gereicht. Bei Currygerichten handelt es sich übrigens um Rezepte, die schnell zubereitet werden können. Damit sind sie ideal, wenn Sie Gäste empfangen. 

Weitere Varianten von Gerichten mit Currypaste

Die Currypasten sind so vielseitig, dass sie zu vielen weiteren Gerichten verwendet werden können. Es muss beispielsweise nicht immer Fleisch sein. Pasten lassen sich ebenfalls hervorragend zu vegetarischen Gerichten verarbeiten. Damit stellen die Pasten ebenfalls eine tolle Variante für Vegetarier dar. Neben Gemüse aller Art passen ebenfalls Linsen in die Zubereitungen. Geben Sie der Paste Erdnussbutter oder zerkleinerte Erdnüsse zu, erhalten Paste und Gericht ein wunderbar nussiges Geschmacksaroma. 

Weitere interessante Informationen über Currypasten

Wer gern wissen möchte, wie lange selbst zubereitete Pasten haltbar sind, hier gibt es die Antwort: Geben Sie die Paste direkt nach der Herstellung in ein Schraubglas und schließen Sie das Glas. Im gut verschlossenen Schraubglas hält die Currypaste im Kühlschrank zwischen sieben Tage bis zehn Tage. Selbstverständlich lassen sich die Pasten ebenfalls einfrieren. Perfekt geeignet sind dafür übrigens Eiswürfelbehälter, weil diese sich leicht befüllen lassen und ungefähr die Menge einer Portion ergeben.