Kürbis

Nicht nur zu Halloween ein echter Hingucker – auch sonst lohnt sich ein Blick auf die „inneren Werte“ des beliebten Wintergemüses!

Welche Kürbissorten gibt es?

Innerhalb der großen Kürbisfamilie finden sich viele verschiedene Arten, unter ihnen haben Muskat- und Butternusskürbis, die zu den Moschuskürbissen zählen, das aromatischste Fruchtfleisch. Die Schale der meisten Kürbisse ist nicht essbar – einzig der Hokkaidokürbis, der zur Art der Riesenkürbisse zählt,  kann mit Schale verzehrt werden, denn diese wird beim Kochen weich.

Welche Nährstoffe stecken im Kürbis?

Kürbisfleisch ist kalorienarm und enthält zudem wenig Säure, weshalb es besonders bekömmlich ist. Zudem ist es besonders reich an Betacarotin, der Vorstufe des Vitamin A, welches dem Körper hilft, zellschädigende freie Radikale abzuwehren – je orangefarbener das kalorienarme Fruchtfleisch ist, desto mehr Betacarotin enthält es. Unser Körper kann Betacarotin in Vitamin A umwandeln, dieses ist u.a. wichtig für Augen, Haut und Schleimhäute. Zusammen mit den Vitaminen C und E sowie Zink und Selen bildet das Betacarotin ein hochwirksames Quintett an Antioxidantien, das zellschädigende freie Radikale unschädlich macht und so u.a. das Immunsystem stärkt. Außerdem enthält der Kürbis Ballaststoffe und Kalium, welche zum einen u.a. den Cholesterinspiegel und zum anderen u.a. den Wasserhaushalt regulieren und somit das Herz-Kreislauf-System entlasten. Das orangefarbene Fruchtfleisch enthält auch Eisen, welches für die Bildung der roten Blutkörperchen gebraucht wird und dadurch beim Sauerstofftransport im Körper mitwirkt. Kürbiskerne finden Sie u. a. in meinem Müsli mit Beeren

 

Kürbis (gegart) Nährwerte pro 100 g
Brennwert kcal 31
Fett g 0,14
davon gesättigte Fettsäuren 0,04
Kohlenhydrate g 4,83
davon Zucker g 4,06
Eiweiß g 1,16
Ballaststoffe g 2,29
Kürbis (gegart) Nährwerte pro 100 g Deckung des Tagesbedarf
Kalium mg 264 13%
Betacarotin mg 0,6 10%
Vitamin C mg 9,7 9%
Vitamin E mg 1,1 8%
Eisen mg 0,75 8%
Zink mg 0,2 2%